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Leitfaden: So findest du deinen perfekten Reitlehrer!

Leitfaden: So findest du den für dich perfekten Reitlehrer!

Einen passenden Reitlehrer zu finden ist schwer, ihn zu behalten erst recht. Stetig liest man in Foren oder hört von Bekannten, dass sie wieder den Trainer gewechselt haben. Es habe nicht mehr gepasst, er habe keine Zeit mehr, die Gründe sind vielseitig und oft frustrierend für beide Seiten.

Schlussendlich wandert man dann von Trainer zu Trainer, mischt die unterschiedlichsten Reit- und Trainingsmethoden miteinander, bis das Pferd schließlich vollends verwirrt und der Reiter komplett frustriert ist, weil nicht einmal mehr der einfachste Umgang mit dem Partner Pferd möglich ist.

Auch ich habe mich erst kürzlich wieder mit der Suche nach einem Reitlehrer auseinandersetzen müssen und gemerkt, dass es sinnvoll ist, sich vorher einige Gedanken zu machen, Wünsche zu notieren und GOs, sowie auch absolute NO GOs zu definieren, um schlussendlich Erfolg zu haben und jemanden zu haben, der langfristig mit einem zusammenarbeitet und einen selbst und das Pferd voran bringt.

Und diese Erfahrungen möchte ich hier mit euch teilen!

In diesem Beitrag soll es also darum gehen, wie man den für sich passenden Reitlehrer findet, welche Fragen man sich selbst vorher stellen sollte, wie man sich am besten auf die Suche darauf vorbereitet und schlussendlich seine Wünsche am sinnvollsten formuliert.

1. Was genau suchst du?

Die Frage klingt im ersten Moment sehr einfach, doch du wirst merken, dass sie dies eigentlich ganz und gar nicht ist. Kannst du auf die Schnelle kurz und prägnant wiedergeben, was genau du eigentlich suchst? Du wirst merken, dass dir nach und nach immer wieder noch etwas einfallen wird, was dann doch noch super wichtig wäre.

Um diese Frage also vollständig beantworten zu können, musst du dir einige Punkte vorher notieren, die schlussendlich ein großes Ganzes ergeben.

Angaben zum Reiter

Reitniveau

Es gibt viele Reitlehrer, die erst ab einem gewissen Reitniveau unterrichten. Über den Sinn und Unsinn kann man sicherlich streiten, summa Summarium muss man sich jedoch damit abfinden, dass jeder sich seine Kundschaft selbst aussuchen darf.

Versuche dein Niveau also wirklich realistisch einzuschätzen und frage zur Not eine Stallkollegin, wie sie dich einschätzen würde.

Kann man sich wirklich gar nicht einschätzen, so sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Ist mein Reitsitz korrekt, welche Probleme habe ich dort?
  • Bin ich sattelfest (in allen Gangarten)?
  • Kann ich mein Pferd problemlos lenken und in allen Gangarten bewegen?
  • Sind mir Bahnfiguren bekannt?
  • Sind mir die grundlegenden Reithilfen bekannt?
  • Kann ich schon einige Lektionen reiten?
  • Verstehe ich etwas unter den Begriffen Anlehnung, Dehnungshaltung, Versammlung, Stellung, Biegung, Loggelassenheit und Aufrichtung?

All diese Dinge sollten später unbedingt in eurer Anzeige stehen, damit euer potentieller Reitlehrer eine Vorstellung von euch bekommt.

Dein (Reit-)Charakter

Hand aufs Herz: Was bist du für ein Reiter?

Bist du besonders mutig, liebst es eher schnell und lachst meist über einen Buckler statt dich aufzuregen? Oder zuckst du schon bei jeder kleinsten, unkontrollierten Bewegung deines Pferdes zusammen?

Bist du ein Angstreiter, so solltest du dies unbedingt notieren. Es gibt Reitlehrer, die sich genau auf deinen Typ spezialisiert haben und dementsprechend sanft und geduldig mit dir umgehen können.

Andere Trainer können mit Angstreitern wie dir dagegen überhaupt nicht umgehen und wollen es auch nicht. Das ist vollkommen in Ordnung so. Wichtig ist, dass diese Angelegenheit vorher abgeklärt ist.

Weitere Besonderheiten

Notiere dir weitere Besonderheiten, die dir zu dir selbst einfallen. Das können zum Beispiel auch körperliche Besonderheiten / Einschränkungen sein. Überlege dir, inwieweit es für deinen Unterricht und deinen Reitlehrer wichtig sein könnte und ob er darauf Rücksicht nehmen muss.

Angaben zum Pferd

Euer Trainingspartner spielt natürlich genauso eine große Rolle wie ihr selbst. Dazu sollte ganz zu Beginn geklärt werden, ob du überhaupt einen Trainingspartner hast.

Hast du ein eigenes Pferd mit dem du Unterricht haben möchtest?

Mache eine Liste mit allen Eckdaten deines Pferdes:

  • Alter
  • Rasse
  • Charakter
  • Ausbildungsstand
  • Probleme beim Reiten
  • Probleme im Umgang

Hast du eine Reitbeteiligung auf der du unterrichtet werden willst?

Auch hier solltest du, wie eben beschrieben, alle wichtigen Daten festhalten.

Zusätzlich solltest du in diesem Falle deine Wünsche und Ziele auch unbedingt vorher mit dem Besitzer des Pferdes besprechen! Sollte dieser genau das Gegenteil von dem wollen, was du möchtest oder mit einigen Dingen nicht einverstanden sein, so werdet ihr schnell aneinander geraten und all deine Mühe war schlichtweg umsonst.

Handelst du ohne Einverständnis des Besitzers, hast du im schlimmsten Fall nicht nur deinen neuen Reitlehrer, sondern auch deine Reitbeteiligung verloren!

Brauchst du einen Reitlehrer, der (gelegentlich) Unterricht auf eignen Lehrpferden anbietet?

Gebe auf jeden Fall mit an, solltest du ein Lehrpferd brauchen, selbst wenn es nur ab und an der Fall sein sollte.

Als Beispiel:
Ich habe eine Zeit lang eine Reitlehrerin gehabt, die hauptsächlich zu mir und meinem Pferd kam. Manchmal habe ich jedoch auch Unterricht auf ihren Pferden genommen.

Diese waren schon sehr weit ausgebildet, so konnte ich mich mehr auf mich und mein reiterliches Können konzentrieren und später das neu Erlernte mit gefestigten Hilfen auf meinem Pferd souverän anwenden und ihm somit die nötige Sicherheit geben, die er brauchte.

Solltest du so etwas wünschen, so kannst du dir noch dazu notieren, ob es für dich ein MUST HAVE oder vielleicht auch nur ein NICE TO HAVE ist.

Charakter und Besonderheiten

Auf welche Charaktereigenschaften und Besonderheiten deines Pferdes muss dein Reitlehrer Rücksicht nehmen?

Sei es, dass dein Pferd hochgradig ängstlich ist, gerne einmal zuschnappt, Cuching, PSSM oder Shivering Syndrom hat.

Gib diese Informationen unbedingt noch einmal gesondert mit an, damit dein potentieller Trainer sich schon im Voraus Gedanken über das Training mit dir machen kann und entscheiden kann, ob er für eurer Problem wirklich der Richtige ist.

Bisheriges Training

Manchmal kann es hilfreich sein, wenn du mit angibst, was du mit deinem Pferd bisher alles schon gemacht hast. Also zum Beispiel Equikinetic, Doppellonge und vieles mehr.

Leitfaden: So findest du den für dich perfekten Reitlehrer!

Deine Ziele

Wir alle haben ein bestimmtes Ziel vor Augen, wenn wir an uns und unser Pferd denken. Sei es das erste erfolgreiche Turnier, endlich die Doppellonge korrekt händeln zu können, das Pferd atemberaubende Zirkuslektionen bei zu bringen..

Die Liste kann lang sein und muss nicht immer gleich den Grand Prix beinhalten.

Dennoch solltest du eine Liste machen mit genau den Dingen, die du persönlich und die du mit deinem Pferd erreichen möchtest. Fange dabei nicht zu groß an. Hast du ein junges Pferd, so denke vielleicht erst einmal an die Grundausbildung und den allgemeinen Umgang, ehe du dir die nächste Etappe – das erste Turnier! – ausdenkst.

Trotzdem solltest du natürlich auch dein Endzielbild notieren, damit der Weg in einzelne, kleine Meilensteine zerlegt werden kann. So ist es für deinen zukünftigen Reitlehrer auch viel einfacher, deine Unterrichtseinheiten zu planen.

Deine (Wunsch-) Reitweise / Trainingsmethode

Solltest du bei deinen Zielen eine genaue Vorstellung davon haben, nach welcher (bekannten) Trainingsmethode dein Pferd ausgebildet werden soll, dann solltest du dir das unbedingt dazu notieren.

Wichtig ist auch, dir zu notieren, nach welchen Prinzipien und Methoden du ganz und gar nicht trainieren möchtest.

Hast du noch gar keine Vorstellung von einer Wunschmethode und bist offen für neue Wege, so ist das natürlich auch vollkommen in Ordnung. Schreibe das später einfach genau so in deine Anzeige.

Wichtig ist schlussendlich, dass du deine Wünsche konkret formulierst.

Trainingsbedingungen

Möchtest du eine langfristige Zusammenarbeit mit deinem neuen Reitlehrer, so ist es hilfreich, wenn du deine Trainingsbedingen mit angibst.

Es gibt durchaus Reitlehrer, die im Winter nicht kommen, wenn keine witterungsbeständige Halle vorhanden ist. Diese Entscheidung musst du akzeptieren und dementsprechend deine Wahl treffen.

Schreibe also genau, was vorhanden ist und wann, wie und wofür genutzt werden darf – sollte es da Einschränkungen geben. Reitplatz, Wiese, Halle, Round Pen – ist auch alles beleuchtet?

Auf manchen Höfen dürfen Fremdtrainer nur an einem Tag der Woche unterrichten. Auf anderen Höfen muss für Fremdtrainer eine Anlagennutzungsgebühr gezahlt werden, auf wieder anderen Höfen dürfen die Trainingsgeräte nur unter bestimmten Auflagen genutzt werden.

Informiere dich unbedingt vorher, welche Regeln auf deinem Hof gelten.

Qualifikationen des Reitlehrers

Mache dir über die Qualifikation deines Wunschtrainers Gedanken.

Mittlerweile gibt es in (fast) jeder Reitweise spezielle Trainerscheine oder Schulungen, die Trainer absolvieren können, um reiterliche Kompetenz nach zu weisen.

Ganz klassisch gibt es den Trainerschein der FN, aber auch Reitlehrer nach Sally Swift, ausgebildete Equikinetik Trainer, Trainer und Schüler der Ecole De Légèreté und noch unglaublich viele mehr, so dass es unmöglich ist, diese Liste hier zu vervollständigen.

Entfernung und Kosten

Und jetzt kommt sie, die Frage aller Fragen: Was kostet mich das?

Diese Entscheidung kannst du nur für dich selbst treffen. Lege dir ein Budget fest, das du maximal im Monat für deinen Unterricht ausgeben möchtest und gib dieses auch in deiner Anzeige unbedingt mit an.

Überlege dir zudem gut, wie oft du wirklich Unterricht brauchst.

Möchtest du lieber ein bis zweimal im Monat Unterricht oder doch lieber jede Woche?

Überlege hier bitte wirklich genau!

Bist du ein blutiger Reitanfänger, so brauchst du unbedingt regelmäßig und oft Unterricht. Im besten Falle mindestens ein bis zweimal pro Woche, damit dein Körper konstant die Muskulatur und Fähigkeiten aufbauen kann, die er für das Reiten braucht.

Bist du sattelfest und möchtest deine Fähigkeiten erweitern, so könnte dir vielleicht auch ein bis zweimal im Monat reichen. Schließlich hast du das Prinzip verstanden und brauchst auch eine gewisse Übungszeit, um Gelerntes umzusetzen.

Orientiere dich dementsprechend auch an den Kosten:

Hast du ein Budget von 100 Euro im Monat und bist blutiger Anfänger, so darf die Stunde natürlich nicht mehr als 20 Euro kosten, damit du auf mindestens einen Termin pro Woche kommst.

Bist du geübter und nimmst nur zweimal im Monat Unterricht, so bist du auch in der Lage, dir einen Trainer zu suchen, der vielleicht 50 Euro pro Einheit kostet und somit in dein monatliches – in diesem Falle 100 Euro – Budget passt.

Eine optimale Regelung kann ich dir hier natürlich nicht bieten. Jeder Trainer hat seinen Preis und auch die Anfahrt muss mit eingerechnet werden. Schlussendlich musst du für dich wissen, was du ausgeben kannst und was es dir wert ist. Ich möchte dir jedoch noch eines mitgeben:

Ein guter, berufstätiger Vollzeittrainer hat immer seinen Preis.

Er muss schließlich davon auch leben können. Er muss seine Miete, seine Weiterbildung, seinen Unterhalt, einfach alles davon bezahlen können. Auch er hat eine Familie, die er versorgen muss, sowie Pferde, die unterhalten werden müssen. Auch er möchte nicht am Existenzminimum leben müssen und hat zudem in seiner Selbstständigkeit auch noch Krankenversicherung, sowie spezielle Versicherungen für seinen Berufsstand selbst zu tragen.

Behalte dies bitte immer im Hinterkopf.

2. Die Form der Anzeige

Nachdem du dir nun Unmengen an Notizen gemacht hast, müssen diese ordentlich in einer Anzeige verpackt werden. Achte dabei darauf, dass du kurze und prägnante Sätze schreibst und dich nicht in ausschweifenden Beschreibungen verhaspelst.

Gute Kanäle für die Veröffentlichung deiner Anzeige sind:
eBay Kleinanzeigen, Reiterforen, Facebook (hier gibt es spezielle Gruppen dafür) oder auch Quoka.

Gerade in sozialen Netzwerken, wie Facebook, kannst du noch ein wenig mehr herausfinden. Suchst du speziell in einer Gruppe, so achte auch auf die Empfehlungen von anderen Nutzern.

Ich, zum Beispiel, habe meine neue Reitlehrerin auch durch Empfehlungen in einer Gruppe gefunden. Sie selbst war in dieser Gruppe gar nicht vertreten.

Achte auch darauf, wie Reitlehrer mit dir kommunizieren und umgehen. Ich für meine Teil mochte es überhaupt nicht und empfand es auch als unhöflich, wenn einfach nur lieblos eine Webseite als Kommentar hinterlassen wurde, ohne wenigstens mit ein paar kurzen Worten auf meine Anzeige einzugehen oder mich zumindest direkt anzusprechen.

3. Kontaktaufnahme

Hast du einen potentiellen Reitlehrer gefunden, so geht es nun an die Kontaktaufnahme. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, oft wird dir jedoch der Trainer sagen, wie er gerne weiter verfahren würde.

Probestunde

Einige Reitlehrer bieten sogenannte Probestunden an. In dieser Stunde werdet ihr euch viel unterhalten und all die Dinge besprechen, die wir uns im ersten Teil dieses Beitrags erarbeitet haben. Nehmt eure Liste also unbedingt mit, damit ihr nichts vergesst!

Zudem bekommt er einen ersten Eindruck von dir und deinem Pferd und du natürlich auch von ihm und seiner Unterrichtsart, sowie dem Umgang mit dir und deinem Pferd.

Bietet dir ein Trainer diese Möglichkeit nicht an, so frage doch einfach danach. Manchmal bieten Reitlehrer dies zwar nicht als Standardservice an, machen aber auf Anfrage gerne eine individuelle Vereinbarung mit dir.

Telefon / E-Mail

Manche Trainer bieten dir vor der eigentlichen Reitstunde ein Telefonat an, um alles Wichtige mit dir zu besprechen, andere wiederum bitten dich, eine E-Mail mit allen wichtigen Informationen zu verfassen.

Beide Mittel sind gute Lösungen für ein erstes Kennenlernen und sollten von euch unbedingt genutzt werden.

Haltet euch jedoch auch hier kurz und prägnant an die Fakten und habt Verständnis dafür, dass kein Trainer sich unbezahlt stundenlang für euch Zeit nehmen kann, um ganze Aufsätze zu lesen. Für ihn ist das Arbeitszeit.

4. Woran erkenne ich einen guten Reitlehrer?

Ein guter Reitlehrer kann jederzeit auf deine Wünsche und Bedenken eingehen und auch mal mit einem „Nein.“ umgehen.

Weiterhin wird ein guter Reitlehrer immer einen groben Plan im Kopf haben, wie dein und der weitere Ausbildungsweg deines Pferdes verlaufen soll. Dennoch wird er dich natürlich auch ab und ab fragen, was du machen möchtest und ob du bei den bisherigen Übungen auf Probleme gestoßen bist.

Achte auch darauf, ob er in deiner Trainingseinheit wirklich bei dir ist. Telefoniert er öfter oder tippt dauernd auf seinem Handy herum? Professionalität sieht anders aus!

Sollte dein neuer Trainer dein Equipment, wie Sattel und Trense genauer unter die Lupe nehmen, so ist das ein gutes Zeichen! Er betrachtet euren Unterricht ganzheitlich und versucht alles zu optimieren, was ihm möglich ist.

Außer natürlich, er versucht dir sein neues, viel besseres Zauberbodenseil zu verkaufen, weil deines für das besondere Training mit ihm natürlich nicht geeignet ist. Und natürlich ist er auch rein zufällig Zwischenhändler und bekommt extra für seine Reitschüler Sonderrabatt.

In diesem Falle darfst du vollkommen zurecht skeptisch sein.

Gleiches gilt, wenn es um die Gesundheit deines Pferdes geht. Eine Lahmheit oder ein Ticken sollte jeder Reitlehrer zuverlässig erkennen können und den Unterricht ganz selbstverständlich von sich heraus abbrechen. Auch für ihn muss die Gesundheit deines Pferdes an erster Stelle stehen.

Achte auch unbedingt darauf, ob sich dein potentieller Trainer selbst weiterbildet, indem er immer wieder Kurse besucht oder selbst regelmäßig Unterricht nimmt. Nur wer sich stetig weiterbildet, bleibt auch ein guter Trainer.

Und zu guter Letzt:

Ein guter Reitlehrer ist eigentlich immer gut vernetzt. Sei es mit Tierärzten, Hufschmieden, Osteopathen und natürlich auch anderen Reitlehrerkollegen. Braucht dein Pferd einmal einen Doppeltermin, zum Beispiel gemeinsam mit einem Osteopathen zusammen, wird er dem immer zustimmen, um im Sinne deines Pferdes zu handeln.

Hat ein Trainer leider keine Kapazitäten mehr für dich frei, wird er dich fast immer an einen guten und kompetenten Kollegen verweisen können.

5. Grundsätzliches zum Abschluss

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar weitere Tipps rund um das Thema Reitlehrer / Trainer mitgeben:

Informiere dich und frage nach

Sollte der Trainer nach einer Reitweise arbeiten, die dir noch vollkommen unbekannt ist, so informiere dich ein wenig darüber. Vielleicht findest du ja heraus, dass dir dies doch nicht zusagt.

Frage ihn auch gerne nach Lektüre oder anderen Kanälen, um sich weiterführend darüber zu informieren.

Sei jederzeit ehrlich

Solltest du merken, dass es doch nicht passt oder du vielleicht noch andere Trainer ausprobieren möchtest, ehe du dich festlegst, so sei ehrlich und kommuniziere dies. Er wird dafür jederzeit Verständnis haben.

Auch wenn du deinen neuen Trainer schon eine Weile hast und dann auf Dinge stößt, die dir nicht zusagen, spreche dies immer sofort an. Ein guter Trainer sollte immer individuell auf deine Wünsche eingehen können und Lösungen dafür finden.

Bleibe immer freundlich

Hat dir ein Trainer davor nicht gefallen?

Das kommt vor und es ist dein gutes Recht, diesem Abzusagen. Vermeide jedoch, vor deinem neuen Trainer schlecht über den vorherigen zu reden.

Kein Kollege hört es gern, wenn über den anderen schlecht gesprochen wird.