Fit durch den Winter

Besonders im Winter oder auch an regnerischen Tagen ist die Herausforderung groß, das Pferd so zu trainieren, dass die Muskulatur erhalten bleibt und im besten Falle sogar noch weiter aufbaut. Mit dieser Einheit der Woche bleibt dein Pferd auch im Winter fit.

Parcoursaufbau – Abstände und Materialien

Benötigte Materialien: 3 Stangen, 6 Pylonen

Die drei Stangen werden zu einem großzügigen Kreuz ausgelegt. Dies ermöglicht dir das Erarbeiten von sowohl großen als auch kleinen Zirkel. Zwischen den Stangen sollte ein Viereck aus Pylonen passen, das dein Pferd auch im Slalom meistern kann. Hier strikte Maße vor zu geben ist wenig sinnvoll, denn die Abstände können sehr stark je nach Trainingszustand und Rasse deines Pferdes variieren.

Probiere dich zu Beginn der Stunde aus, indem du dein Pferd im Schritt durch den Aufbau führst oder auch longierst. Damit schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Je nach Bedarf kannst du die Abstände noch einmal schnell und einfach korrigieren, gleichzeig wärmst du dich und dein Pferd durch die Bewegung auch ein wenig auf.

Tipp: Hast du keine Stangen oder Pylonen, kannst du alternativ dazu auch Gassen, Poolnudeln, Markierungsteller, Markierungsscheiben oder andere Materialien benutzen.

Trainingsaufbau

Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 1 Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 2

Die Bahnfiguren Durch die Länge der Bahn Wechseln und Durch die halbe Bahn Wechseln eignen sich wunderbar dafür, das Pferd langsam auf zu wärmen und es mit dem Aufbau vertraut zu machen. Im späteren Trainingsverlauf können die Stangen und Pylonen für Orientierung und eine bessere Anlehnung sorgen.

Baue auch Übergänge in den langen Seiten mit den vielen Pylonen und Stangen ein. Am besten eignen sich dafür Übergänge von Halt zu Schritt, Schritt zu Trab oder auch Trab zu Halt.

Beispiel für die erste Übung: Reite vom Hufschlag ab zur ersten Stange im Trab und pariere dann am Ende der Stange dein Pferd in den Schritt durch. An den Pylonen geht ihr nun im Schritt vorbei und pünktlich zu Beginn der ersten Stange trabst du dein Pferd wieder an.

So lassen sich Bahnwechsel kreativ gestalten und sorgen immer wieder für Abwechslung!

Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 3 Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 4

In dieser Übung werden nun die ersten großen und auch kleinen Bögen eingebaut. Die Stangen und Pylonen dienen hierbei wieder als Orientierungshilfe und aktivieren beim Übertreten die Hinterhand. Besonders gebogen über eine Stange zu treten, ist eine echte Herausforderung und bedarf viel Konzentration von deinem Pferd. In den Grafiken siehst du verschiedene Größen der Bögen, die immer wieder anders kombiniert werden können, so wird es nie langweilig.

Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 5 Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 6

Einer der Trainingsschwerpunkte dieser Einheit ist das Vergrößern und Verkleinern von Zirkeln und Vierecken. Beim Viereck kannst du dich gut an die lange Bahn aus Pylonen und Stangen orientieren. Versuche kein Viereck so groß (oder klein) wie das vorherige zu reiten, damit dein Pferd sich immer wieder neu konzentrieren muss und nicht vorausahnend vor sich hin dümpelt. Der besondere Vorteil am Viereck ist, dass du immer wieder die Stellung deines Pferdes anpassen musst, an den langen Gerade auch mal eine Pause einlegen kannst und die komplette Länge der Bahn für diese Übung zur Verfügung hast.

Für den perfekten Zirkel bietet dir der Bahnpunkt B die nötige Orientierung. Dort solltest du immer wieder ankommen, egal wie groß oder klein dein Zirkel nun schlussendlich war. Je kleiner der Zirkel, desto schwieriger wird die Aufgabe natürlich. Denke also daran, deinem Pferd immer wieder Pausen zwischendurch zu geben.

Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 7 Einheit der Woche: Fit durch den Winter - Übung 8

Der zweite Schwerpunkt dieser Einheit sind Zirkel in allen Formen und Größen. Diese sind in schier unendlichen Variationen in diesem Aufbau möglich und sorgen für die nötige Abwechslung. Aber auch hier sollte man niemals vergessen, zwischendurch immer wieder Pausen einzulegen, sonst ist der Drehwurm vorprogrammiert!

Weiterführendes

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