Training ·Übungen mit Pylonen ·Übungsideen

Der Pfeil

Der Pfeil

Der Pfeil

Mit sieben benötigten Pylonen, ist der Pfeil eine etwas aufwendigere Formation, die jedoch keine Wünsche offen lässt. Da sie doch recht viel Platz im Viereck einnimmt, ist sie nur bedingt gruppentauglich – hier sollte man sich mit seinen Mitreitern in jedem Fall vorher absprechen.

Nutzen alle harmonisch die Pylonen und beherrschen sehr gut die Bahnregeln, so sollte es allerdings keine Probleme geben. Kleine Abteilungen werden hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen und eine Menge Spaß haben. Durch die Mitte geritten, helfen die Pylonen auch als Abstands-Orientierung zum Vordermann (denn wer hat in der Abteilung nicht das Problem den sauberen Abstand einer Pferdelänge zu wahren?).

Übungen

Übung 1
Übung 1
Übung 2
Übung 2

 

Beginnen wir wieder mit den einfachen Übungen, die besonders für die Erwärmung nützlich sind. Übung 1 zeigt ein um die Pylonen geschlängeltes durch die Länge der Bahn wechseln. Ist das Pferd noch komplett kalt, kann man hier auch um jede zweite Pylone einen Bogen reiten, so werden die Bögen nicht zu eng.

Natürlich gibt es weiterführend noch mehr Varianten dieser Übung, so kann zum Beispiel um die letzte Pylone eine Volte geritten werden, so dass man sich wieder zurück schlängelt.

Übung 2 hilft besonders jungen Pferden sich zu orientieren und gerade zu bleiben. Um die Pylonen geht es dann in ein abgewandeltes aus der Ecke kehrt, ehe man den Weg wieder zurück reitet. Hier kann man selbst entscheiden, ob man so die Hand wechseln oder lieber auf der bisherigen Hand bleiben möchte. Natürlich kann man auch immer wieder in den Ecken variieren (links herum oder rechts herum).

Übung 3
Übung 3
Übung 4
Übung 4

 

Geschlängelt geht es weiter mit einer einfachen, vergrößerten Schlangenlinie um eine der Pylone. Für welche Pylone man sich schlussendlich entscheidet, ist vollkommen egal. Zur Abwechslung kann man auch immer mal wieder zwischen den Pylonen wechseln um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Weiterführend können, wie bei Übung 4 zu sehen, auch zwei oder sogar drei Bögen eingebaut werden. Denkt daran, dass diese dann etwas enger sind und euer Pferd dementsprechend vorher aufgewärmt werden sollte.

Übung 5
Übung 5
Übung 6
Übung 6

 

Mit Übung 5 beginnen wir langsam mit der Zirkelarbeit. Hier wird während der Bahnfigur durch die ganze Bahn wechseln eine zusätzliche kleine Volte um die nächstgelegene Pylone geritten. Diese kann natürlich weiterführend auch größer, kleiner oder öfter hintereinander geritten werden, ehe man wieder zur regulären Bahnfigur zurück kehrt.

Dann geht es in Übung 6 auch schon direkt auf den Zirkel, wobei man hier mehrere Möglichkeiten hat: Für die erwärmende arbeit kann der Zirkel vergrößert um die Pylonen geritten werden, ist das Pferd schon warm, geht es in den kleineren Zirkel innerhalb der Pylonen. Durch Vergrößern oder Verkleinern kann man aber natürlich auch jederzeit wechseln. Wer im Wechsel vor und hinter den Pylonen ankommt, baut so auch noch zusätzliche Schlenker ein und hat eine optimale Übung für Stellungs- und Biegungsarbeit.

Übung 7
Übung 7
Übung 8
Übung 8

 

Eine weitere schöne Übung zur Vergrößerung und Verkleinerung von Zirkeln ist die Acht im Pfeil. Hier wechselt man stetig von Groß nach Klein, was auch spannend für weiterführende Tempo-Wechsel ist. Versucht doch einmal den großen Zirkel im Galopp – Wechsel – kleiner Zirkel im Trab / Schritt – Wechsel – großer Zirkel wieder im Galopp.

Mit Übung 8 erreichen wir dann die maximale Endlosschleife an Zirkeln bzw. Volten! Denkt daran eurem Pferd immer wieder zwischendurch eine Pause zu können (und euch auch), ehe euch bei so vielen Drehungen schwindlig wird.

Weiterführendes

Hier gehts zu allen Übungen der Pylonenserie:
Pylonenserie – Übungen mit Pylonen

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Stangenserie – Übungen mit Stangen

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