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Mähnenspray

Birken - Mähnenspray

Mähnenspray

aus Birkenhaarwassser, Klettwurzelöl und Babyöl

Birkenhaarwasser, Klettwurzelöl und Babyöl verringern die Bildung von Schuppen, mildern Juckreiz und vitalisieren die Haut. Das Haarwachstum wird angeregt und die Haarwurzeln besser mit Nährstoffen versorgt. Das Haar wird somit dichter, kräftiger und widerstandsfähiger.

Ein besonderer Geheimtipp ist Birkenhaarwasser bei Ekzemern! Durch die Juckreiz mildernden Eigenschaften, ist es besonders hier sehr beliebt und verbreitet. Dazu wird das Birkenhaarwasser einfach auf die betroffenen Stellen gesprüht oder gerieben. Wichtig ist jedoch, dass das Mittel nicht auf offene Wunden gelangt, hier sollte dann auf eine wundheilende und desinfizierende Salbe oder andere Naturprodukte zurück gegriffen werden.

Birkenhaarwasser allein garantiert nicht immer eine bessere Kämmbarkeit, besonders wenn es langsam trocknet. Die perfekte Geschmeidigkeit wird nur durch den Zusatz vom Klettwurzelöl bzw. Babyöl erreicht. Man kann natürlich auch beides getrennt anwenden. Geht es einem hauptsächlich um das gesunde Wachstum und die Minderung von Juckreiz, so reicht ein Birkenhaarwasser mit Fettgehalt. Im Laden findet ihr welches mit und ohne Fett – ohne Fettgehalt trocknet die Haut jedoch zu sehr aus und sollte nicht verwendet werden! Möchte man wiederum nur den typischen Mähnenspray – Effekt haben und eine bessere Kämmbarkeit erreichen, so kann auch nur Klettwurzelöl oder Babyöl verwendet werden.

Es gibt heutzutage viele Mähnensprays auf dem Markt, die alle auf eine bessere Kämmbarkeit ausgelegt sind, jedoch meist nicht das Haarwachstum berücksichtigen. Oft gibt es zudem Unverträglichkeiten oder die Haut wird durch Silikone und andere Zusatzstoffe verklebt.

Natürlich sind Birkenhaarwasser, Klettwurzelöl und Babyöl keine Wundermittel, oft werden sie jedoch besser von Pferden vertragen, da sie durch strengere Produkttests und -kontrollen müssen und die Hautverträglichkeiten besser getestet wurden, wenn auch in diesem Falle für den Menschen. Dreht man die Flaschen einmal um und schaut sich die Zusammensetzung an, wird man natürlich nicht nur auf reines Birkenwasser und Öl treffen sondern, wie beim Mähnenspray auch, ebenfalls auf eine Menge anderer Zusatzstoffe – dies sollte jedem bewusst sein.

Ein gutes Birkenhaarwasser, Klettwurzelöl oder Babyöl findet ihr im Drogerie Markt, meist eingeordnet bei den Shampoos, oder auch online – passende Links dazu findet ihr weiter unten im Beitrag.

Rezept

1 leere Sprühflasche
1 Flasche Birkenhaarwasser
1 Flasche Klettwurzelöl

ODER

1 leere Sprühflasche
1 Flasche Birkenhaarwasser
1 Flasche Babyöl

Achtet darauf, dass die Sprühflasche groß genug ist um beide Flüssigkeiten mischen zu können. Dann können einfach beide Flüssigkeiten in die Sprühflasche gekippt werden. So richtig möchte sich das Öl mit dem Wasser nicht vermischen, vor der Anwendung sollte man dementsprechend immer noch einmal gut schütteln, um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen. Schüttelt man das Gemisch gut genug, so verbinden sich die Stoffe zwar nicht miteinander, sie werden aber sehr feinperlig und kommen dementsprechend beide gemeinsam aus der Sprühflasche und verteilen sich auch beide gleichmäßig im Haar.

Man bekommt in der Apotheke auch Emulgatoren, die beide Flüssigkeiten miteinander verbinden, ich habe mich aber bewusst gegen diesen Zusatz entschieden – ihr könnt das natürlich für euch selbst entscheiden.

Anwendung

Das Gemisch kann auf jede beliebige Stelle gesprüht werden, solange es keine offenen Wunden oder Schleimhäute sind. Achtet beim Einsprühen der Mähne darauf, dass der Sprühnebel nicht in die Augen gelangt. Ich drücke den Sprühflaschenkopf meist leicht in den Mähnenkamm und massiere dann das Gemisch gut ein, danach benebel ich noch den Rest der Mähne. Genauso verfahre ich auch mit dem Schweif.

Hinweis

Ehe ihr euer Pferd komplett einnebelt, testet die Verträglichkeit! Einfach eine kleine Stelle aussuchen, damit einsprühen und 1 – 2 Tage auf eine Reaktion warten. Ist alles gut, könnt ihr auch am Rest des Pferdes loslegen. Bei Pferden mit besonders empfindlicher Haut oder Hautkrankheiten sollte man immer Rücksprache mit dem Tierarzt halten.

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